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Fakultät Rehabilitationswissenschaften

2027/09 Von der Dysregulation zur Selbstregulation: Einbezug von Methoden aus der Traumaarbeit in die Mutismus-Therapie

Beginn: Ende: Veranstaltungsort: Präsenz (Holzwickede)
Veran­stal­tungs­art:
  • DortMuT Erweiterungsseminar
  • SpA.V
Seminar-Nr. 2027/09, Erweiterungsseminar - Altersschwerpunkt: ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dieses Seminar richtet sich im Besonderen an Therapeut*innen, die bereits am Basisseminars „DortMuT – Dortmunder-Mutismus-Therapie für Kinder und Jugendliche“ teilgenommen haben und ihr Wissen sowie ihre praktischen Erfahrungen vertiefen möchten.

Selektiver Mutismus geht häufig mit körperlichen Stressreaktionen einher. Viele Betroffene zeigen Erstarrungsphänomen („Freeze“) oder eine generalisierte Entstarrungssymptomatik, die die Handlungs- und Kommunikationsmöglichkeiten der Betroffenen enorm einschränkt. Im Seminar lernen wir zunächst, die Arbeitsweise des vegetativen Nervensystems und die entsprechenden körperlichen Phänomene vertieft zu verstehen. Anschließend lernen wir Methoden kennen, mit deren Hilfe wir mutistischen Menschen helfen können, zunächst eine bessere Körperwahrnehmung zu entwickeln. Therapeutische Techniken aus der Traumaarbeit werden vorgestellt, die ihnen helfen sollen, aus dem Zustand der Dysregulation schrittweise zu einer verbesserten Selbstregulation zu gelangen. Beispiele aus Mutismustherapien veranschaulichen das Vorgehen. Vor allem werden wir in diesem Seminar praktisch miteinander üben.  

Anmeldung
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